Wir erhöhen die Frequenz


Radeberger Elektro-Unternehmen ist neuer Partner der Wachstumsregion Dresden


Das Radeberger Unternehmen Frequenz Elektro GmbH gehört seit Jahren zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Region und ist mit wachsendem Erfolg auf der ganzen Welt aktiv. Dabei liegt der Fokus vor allem auf guten Arbeitsbedingungen und einer umfangreichen Ausbildungsarbeit. Eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, auch wenn das nicht immer einfach ist. Eine Zusammenarbeit mit der Wachstumsregion Dresden soll dabei neue Türen öffnen.



















Der Anblick von Schaltschränken mit Unmengen von Relais, Kabeln und kleinen Beschriftungsetiketten mag so manchem den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Den Experten der Frequenz Elektro GmbH dagegen bereitet er sichtlich Freude – hier sind sie ganz in ihrem Element. In zwei Fertigungshallen sowie einem neuen Verwaltungs- und Lagergebäude entstehen zum Teil hoch komplexe Systeme für individuelle Ansprüche von Auftraggebern weltweit.


EIN FESTE RADEBERGER GRÖSSe


Wenn es um die ganz speziellen Fragen im Elektronikbereich geht, ist die Frequenz Elektro GmbH seit 1990 erster Ansprechpartner für viele Unternehmen – regional, national und sogar weltweit. Mayk Uhlmann, Hauptgeschäftsführer des Unternehmens, bringt es auf den Punkt: „Da, wo es kompliziert wird, ruft
der Kunde am besten die Frequenz!“. Ihr Renommee als Problemlöser hat sich die Frequenz, seit 1996 am jetzigen Standort An der Ziegelei in Radeberg ansässig, über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich erarbeitet. Vor allem ab den 2000er-Jahren wurden die Aufträge immer spezieller, und so
entwickelte man sich genau in diese Richtung – ein Alleinstellungsmerkmal, das nicht viele Unternehmen aufweisen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Mayk Uhlmann in den letzten Jahren über volle Auftragsbücher freuen kann.


Breites Leistungsspektrum


Durch das Mehr an Aufträgen stieg auch die Mitarbeiterzahl im Unternehmen deutlich an: von gut 100 in den 90er-Jahren auf 165 heute. Einen entscheidenden Anteil daran hatte die Gründung der Tochterfirma ESMATIC, die sich mit der Fertigung und Betreuung von Schaltschranksystemen befasst. Trotz der vielen Weiterentwicklungen bleibt die Frequenz aber auch weiterhin ihren Stammkunden treu. „Zum Beispiel Elektroleistungen für
Maschinenbauunternehmen jeder Größe werden wir auch zukünftig anbieten und uns entsprechend weiterhin breit aufstellen.“, erklärt Mayk Uhlmann.
Denn genau dieses breite Spektrum an Dienstleistungen zeichnet das Unternehmen aus.


Die Hürden des aktuellen Arbeitsmarktes


Doch auch die Frequenz hat mit einigen Entwicklungen des aktuellen Arbeitsmarktes zu kämpfen. „Unser Wachstum würde sicherlich noch etwas schneller gehen, leider fehlt uns häufig das Fachpersonal.“, so der Geschäftsführer. Gerade Rückkehrer aus den alten Bundesländern haben
häufig hohe Anforderungen an den Arbeitgeber, vor allem bezüglich des Gehalts. „Das macht es nicht immer einfach, weil die Unterschiede
teilweise doch höher ausfallen.“, so Uhlmann. Nichtsdestotrotz ist die Frequenz seit Jahren einer der attraktivsten Arbeitgeber der Region. So
sind auch Mitarbeiter aus dem Ausland beschäftigt und die Ausbildungsplätze sind sehr begehrt.

















Die Zukunft selbst in der Hand


Vor allem im Ausbildungsbereich leistet das Unternehmen eine beispielhafte Arbeit. Aktuell sind 25 Nachwuchs-Fachkräfte in der Ausbildung,
zudem arbeiten neun KIA/BA-Studenten im Unternehmen. So hält sich die Frequenz jung und sichert eine erstklassige Ausbildung genau nach den Aufgabenfeldern im Unternehmen. In einem Bewerbercasting werden jedes Jahr die am besten geeigneten Kandidaten für eine Ausbildung ausgewählt und bekommen so die Chance auf einen zukunftsweisenden Job in der Region. Hier kommt Mayk Uhlmann auch die Kooperationen mit der Hochschule Zittau-Görlitz und der BA Bautzen zugute. Und auch die Ausbildungsbedingungen sind über dem Standard. Eine eigene *Azubi-Villa* mit Platz für sechs
Auszubildende steht Interessierten beispielsweise zur Verfügung. Für jeden Ausbildungssektor gibt es einen eigenen Ausbilder. All das soll
die Frequenz weiter in die richtige Richtung führen. Eine Arbeit, die dem Unternehmen um seinen Geschäftsführer Mayk Uhlmann im vergangenen
Jahr den Unternehmerpreis des Landkreises Bautzen sowie die Auszeichnung der Handwerkskammer Dresden als „vorbildlicher Ausbildungsbetrieb 2018“ einbrachte.


Neue Wege


Auch zukünftig möchte das Unternehmen wachsen und national sowie international neue Aufträge realisieren. Dabei soll sich sowohl auf kompakte Lösungen als auch auf große komplexe Anlagen konzentriert werden. Ein neuer Gebäudekomplex ist kurz vor der Fertigstellung und eröffnet
neue Möglichkeiten. Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit der Wachstumsregion Dresden helfen. „Vor allem im gewerblichen Bereich ist
es schwierig, neues Personal zu finden. Deshalb wollen wir das Netzwerk der Wachstumsregion nutzen, um genau die richtigen Leute für uns
anzusprechen.“, sagt Uhlmann, der mit seinem Unternehmen schon in anderen Netzwerken aktiv ist. Und so sollen in Zukunft mehr Aufträge
möglich sein, um die Attraktivität des Unternehmens weiter nach außen zu tragen und die Marke Frequenz Elektro GmbH auf dem Arbeitsmarkt weiter zu etablieren. Die Frequenz und die ESMATIC gehen zielgerichtet den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Eine Zukunft, die genau wie ein komplexer
Schaltschrank auch seine Tücken haben kann. Doch damit weiß Mayk Uhlmann umzugehen. „Da wo es kompliziert wird, einfach bei der Frequenz anrufen.“ 

Ein Satz, der im Kopf bleibt.


Interview: Peter Glumbick


Wachstumsregion Dresden
„Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.“