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Kamenz gewinnt Anerkennungspreis bei der City-Offensive "Ab in die Mitte" 


Seit 2004 gibt es den Wettbewerb der Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“. Ziel dieser Initiative ist es, Aktivitäten und Unternehmungen zu befördern, die zur Erhöhung der Attraktivität und damit zur Belebung der Innenstädte beitragen.

Kamenz hat sich zum vierten Mal an dem durch die City-Offensive Sachsen ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Nach 2014 und 2015 ist es erneut gelungen, einen Anerkennungspreis für Stadt Kamenz zu erringen. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus Kamenz konnten zum wiederholten Male die Jury überzeugen, was angesichts von 21 Teilnehmerstädten keine Selbstverständlichkeit ist, da diese ebenfalls mit interessanten und vielseitigen Projekten zur Innenstadtbelebung antraten.

Der von Kamenz eingereichte Wettbewerbsbeitrag war Resultat eines fundierten Zusammenwirkens. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, hier besonders der Bereich der Wirtschaftsförderung, erarbeitete das von der Stadt beauftragte City-Management mit der Fachhochschule Dresden (FHD), dem City-Inititiative Kamenz e.V. dem Kamenzer Fleischerverein sowie weiteren engagierten Bürgern das Konzept den diesjährigen Themenbeitrag.

Ganz im Sinne des diesjährigen Wettbewerbsmottos: „Unsere Stadt: alte Räume – neue Nutzung“ umfasste der Beitrag der Stadt Kamenz inhaltlich zwei selbständige zugleich aber miteinander verbundene Komponenten, mit deren Realisierung die Attraktivität der Innenstadt von Kamenz erhöht sowie an vorhanden Stadträume angeknüpft werden kann. Für beide prägend ist der regionale Gedanke: Zum einen geht es dabei um einen halbjährigen stattfindenden regionalen Nasch- und Probiermarkt, der – anknüpfend an die „Kamenzer Würstchen“ (einer Art Brühwurst bzw. Knackwurst) – an historischen Orten des Fleischereihandwerks, wie z.B. dem Saumarkt oder den Fleischbänken stattfinden soll. Zum anderen soll eine von Studenten der Fachhochschule Dresden bis ins Detail erarbeitete Konzeption für ein Ladengeschäft mit der Bezeichnung „Erdgeschoss“ umgesetzt werden. Erdgeschoss bezieht sich dabei nicht nur auf die Lage des Geschäfts, sondern soll vor allem die Assoziation an das Erdige und Bodenständige, kurz der regionalen Ausrichtung, hervorrufen, da in erster Linie Produkte und Lebensmittel von einheimischen Anbietern angeboten werden sollen.

David Benedix, Expansionsleiter der EDEKA Grundstücksgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen und Mitglied der Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“, begründete die Entscheidung der Jury so: „Ein weiterer Anerkennungspreis geht an eine Stadt, die Aspekte zusammenfügt mit der Gesamtzielsetzung, die Innenstadt kontinuierlich durch Handel und Veranstaltungen zu beleben. Bestimmte Voraussetzungen in dieser Stadt, wie in vielen anderen Städten sind leerstehende Immobilien.“ Nach Darstellung einiger Details des eingereichten Wettbewerbsbeitrags kommt er zu dem Fazit: „Besonders lobenswert ist bei diesem Projekt, dass sehr, sehr viele Akteure hier zusammengearbeitet haben. Für das Projekt „Unternehmenswürstchen und Würstchen(T)räume – Spezialitätenladen im ,Erdgeschoss‘ und dem 1. Kamenzer Würstchen- und Regionalmarkt“ erhält die Stadt Kamenz einen Anerkennungspreis in Höhe von 5000 EUR.“

Mit Stolz wurde dieser Preis auf der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs in Plauen von den Kamenzer Vertretern, unter ihnen Anne Hasselbach als städtische City-Managerin, Professor Dr. Christoph Scholz, Rektor der Fachhochschule Dresden und Thomas Käppler, Referent des Oberbürgermeisters von Kamenz, aus den Händen des Ministers des Sächsischen Staatsministerium des Innern, Markus Ulbig, entgegengenommen.

    


Wachstumsregion Dresden
Das Projekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ wird mit Mitteln des Freistaates Sachsen nach der Förderrichtlinie FR-Regio des Staatsministerium des Innern gefördert.