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Beitritt der Landeshauptstadt Dresden zum Pilotprojekt "Ab in die Wachstumsregion Dresden!"


Ein starker Partner wurde gewonnen


Dresden tritt dem Gemeinschaftsprojekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ bei


Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der Stadt Kamenz als Lead-Partner für das Projekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ wurde ein Meilenstein gesetzt.

Die Städte Radeberg, Pulsnitz, Großenhain, Großröhrsdorf und Kamenz sowie der Landkreis Bautzen haben sich das Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden, einen Impuls für das Werben um Rückkehrer in die Region zu setzen. Oberbürgermeister Roland Dantz: „Wir sind der Ansicht, dass insbesondere mit der Strahlkraft der Landeshauptstadt die Rückkehrwilligen angesprochen werden können, ihre Zukunft im Großraum Dresden und damit in Sachsen zu sehen. Wir sind Oberbürgermeister Dirk Hilbert sehr dankbar, dass er vom ersten Gespräch an, nicht nur die Bereitschaft zum Mitmachen signalisiert hat, sondern dass er Dresden und damit auch die zuständigen Bereiche der Stadtverwaltung Dresden als wichtige Partner in diesem Projekt sieht.“

Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch Dresden wird den Austausch von Informationen zu grundsätzlichen regionalen Entwicklungsfragen mehr als befruchten. Das Projekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ reiht sich damit in bereits vorhandene Aktivitäten u.a. im touristischen Bereich sowie z.B. im Bereich des Nahverkehrs sinnvoll ein.

Im Beisein der Bürgermeister aus Radeberg, Großenhain, der Stadt Radeberg und den Vertretern der Städte Pulsnitz und Großröhrsdorf sowie des Landkreises Bautzen wurde die Bereitschaft zur gemeinsamen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt vor zahlreichen Medienvertretern im besten Sinne des Wortes besiegelt.

Was heißt es jetzt konkret für die neue Etappe? Getragen wird das Projekt im Wesentlichen von den Wirtschaftsförderern der Kooperationspartner, wozu jetzt noch die „Schlagkraft“ der Dresdner Verwaltung kommt. Möglich ist das Ganze nur, weil wir die Unterstützung des Freistaates durch Bereitstellung von erheblichen Finanzmitteln aus dem Programm FR-Region haben. Das Projekt ist breit und kompetent aufgestellt, was man daran sieht, dass sich sowohl die IHK und HWK als auch die Bundesagentur für Arbeit einbringen. Hinzu kommen noch Wirtschaftsunternehmen, die als Projektunterstützer ihr „Know-How“ zur Verfügung stellen.

Zusammenfassend meint Oberbürgermeister Dantz: „Das Werben für eine Ansiedlung in der Wachstumsregion Dresden, wenn es um die persönlichen Lebensentscheidungen von Menschen geht, ist längst überfällig. Dafür gibt es mindestens zwei Gründe: Besonders in den letzten 20 Jahren hat sich das Bild in der Landeshauptstadt und im sogenannten Speckgürtel enorm gewandelt. Wir können mit anderen Regionen mithalten, wenn es um Kultur, Freizeit und Ausbildungsangebote geht. Und der zweite Grund ist: Es nützt uns in diesem Fall etwas, wenn wir diese klaren Perspektiven nach Außen bringen und insbesondere ehemalige Dresdner, ehemalige Radeberger, ehemalige Kamenzer und Großenhainer usw. ansprechen.“

Der Verbund der Städte ist auch im Interesse des Landkreises. So haben der Landrat des Landkreises Bautzen, Michael Harig, und die 2. Beigeordnete des Landkreises, Birgit Weber, das Programm von Anfang an unterstützt und in die eigenen Bestrebungen zur Fachkräftegewinnung durch den Landkreis integriert. So war es selbstverständlich, dass sich dieses Vorhaben „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ auch auf der Rückkehrerbörse zum Jahresende in Bautzen präsentierte.

Auch die Kamenzer Wirtschaftsförderin Doreen-Charlotte Hanschke freut sich über den „Beitritt“ von Dresden, der dem ganzen Vorhaben weitere Impulse verleihen wird, zumal gerade das Projektmanagement mit dem Büro Neuland aus Oppach auf professionellere Füße gestellt wurde.







Wachstumsregion Dresden
Das Projekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ wird mit Mitteln des Freistaates Sachsen nach der Förderrichtlinie FR-Regio des Staatsministerium des Innern gefördert.